Nun ist wirklich alles vorbei. Der große Abend ist gekommen und war um wie nix. Dabei hatten wir mit allerlei Verzögerungen zu kämpfen, weil zunächst die Hauptverantwortlichen für den Abiball zu spät waren und die ersten Gäste in Schlange auf den Einlass warten mussten. Die nächste Zeit verlief damit, dass die verschiedenen Kurse erstmal auf ihre Tutoren warten mussten um die Gruppenfotos zu machen. (Wer hätte das gedacht, dass die Schüler mal pünktlich sind und die Lehrer mehr als das akademische Viertel brauchen…?) Aufgelockert wurde dann das Shooting durch das Zusammenbrechen einer Bank, worauf die Jungs stehen mussten. Auf den Fotos ist wohl auch zu sehen, dass wir versuchen das Lachen zu unterdrücken
. Dann gab’s das Essen mit großer Verspätung. Danach wurden die Tutorengeschenke überreicht. Von einem einfachen Büchergutschein bis zu einer Ledernussschale war alles dabei. Reden wurden geschwungen und die schon leicht angeheiterte Truppe amüsierte sich königlich (besonders bei der Rede von unserm Kurs
). Dann war es so weit: Der Eröffnungstanz, Vater mit Tochter bzw. Mutter mit Sohn. Ging nicht ganz so gut wie erhofft, aber man hat es wenigstens versucht. Abgesehen davon waren zu viele Paare auf dem Parkett, dass man kaum treten konnte. Danach durfte getanzt werden, was und wie man wollte. Ich lief die meiste Zeit umher um nochmal mit meinen Freunden zu reden, die ich nicht mehr in absehbarer Zeit sehen würde. Dann schwang ich auch noch das Tanzbein
, Discofox bis zum Abwinken, ob er nun zur Musik passte oder nicht
Hauptsache Fun! Dabei muss ich sagen, dass mit Absätzen das Tanzen mit der Zeit doch etwas schmerzhaft werden kann… Aber war lustig. Um halb 4 ging es dann wieder nach Hause. Umarmungen, Küsschen und ins Auto, weg. Für Heulattacken war kein Platz, man hatte auch irgendwie gar nicht realisiert, dass die Schule nun wirklich vorbei ist. Außerdem gibt es noch demnächst einige Jahrgangsparties, die gefeiert werden. Das hört wohl erst auf, wenn wirklich alle in ihrem neuen Leben angekommen sind. Bis dahin: So lange zusammen bleiben, wie nur möglich.

Annika, Sushi und ich